Digitale Geschäftsmodelle für analoge Geschäfte

Von Christine Seifermann

Digitale Geschäftsmodelle

Auf Herausforderungen reagieren - durch Digitalisierung gerüstet sein
Gerne möchten wir hier aufzeigen, welche Ideen, Strategien, Optionen und Umsetzungen es schon gibt. Vielleicht ist auch für euch eine Anregung oder eine Inspiration dabei. Auch ihr haben euer Geschäftsmodell umgestellt, erweitert oder komplett neu entwickelt? Wir freuen uns über Tipps und Hinweise an info@digihub-suedbaden.de

Musikunterricht

Normalerweise lehrt man das Gitarre- oder Klavierspielen natürlich persönlich. Aber muss man wirklich komplett damit aussetzen, wenn eine Situation wie die aktuelle auftritt? Verschiedenste Videochat-Tools bieten sich hier an! Eine Übersicht mit kostenlos nutzbaren Services findet ihr unter www.ionos.de - und ja, ICQ gibt’s wirklich noch!

Personal Trainer, Ballett- oder Yogaschulen und Fitnessstudios

Mit den gleichen Tools könnt ihr Abhilfe in der Misere schaffen. Bietet euren Kunden die Möglichkeit, weiterhin Kurse bei euch zu machen – für einige ist das in Zeiten des Homeoffice noch wichtiger als sonst – und somit auch eine Leistung zu erbringen, die es gegebenenfalls auch rechtfertigt, zumindest einen Teilbetrag der Gebühren abzurechnen.

Das muss auch nicht immer ein Live-Kurs sein. Ihr könnt auch Trainings aufzeichnen und diese euren Kunden exklusiv zur Verfügung stellen.

Informiert euch auch gerne hierzu in dem Podcast zum Thema Physiotherapie digital/Telemedizin.

Einzelhandel und Gastronomie

Viele stationäre Einzelhändler haben nun auch innerhalb kürzester Zeit Liefer- und Abholservices organisiert und sich dafür auch teilweise zusammengeschlossen. Beispiele findet ihr z. B. unter

Oder auch zum Beispiel für den Gastro-Bereich im Kinzigtal.

Auch Cafe Fritz in Weil am Rhein hat einen Drive-In gebaut, um die Kunden vorschriftskonform bedienen zu können: www.cafe-fritz-weil.de
Die Kunden können mit dem Auto vorfahren und werden direkt im Auto bedient!

Aktuell werden auch unter folgenden Websites schon einige Angebote gebündelt:

Es gibt auch schon viele Initiativen, die lokale Händler und Gastronomiebetriebe unterstützen, z. B. mit dem Aufruf und der Option, Gutscheine in den betreffenden Betrieben zu bestellen und diesen somit finanziell zu Hilfe zu kommen:

Die Badische Zeitung sammelt gerade Infos zu allen Händlern und Gastro-Betrieben, bei denen eine Lieferung oder Abholung möglich ist und wird diese in Kürze dann veröffentlichen und bewerben. Beteiligt euch unter www.badische-zeitung.de

Als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen bietet auch Emmas.app ihren Online-Lebensmittelmarktplatz ab sofort kostenlos an. Emmas.app macht es möglich, per App zu bestellen, zu bezahlen und dann den bereits gepackten Einkauf abzuholen oder auch – wenn angeboten – liefern zu lassen: www.emmas.app

Kino

Eine andere kreative und sinnvolle Initiative ist #hilfdeinemkino. Sie geben einem die Chance, die kleinen Kinos vor Ort mit Werbeeinnahmen zu unterstützen, indem man freiwillig Werbung schaut.

Habt auch ihr Ideen, Konzepte, Services, die ihr in diesen Zeiten nutzt, dann kontaktiert uns unter info@digihub-suedbaden.de